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<title>rhebs - DtWiB - Der tägliche Wahnsinn in Berlin</title>
<link>http://rhebs.blogg.de/</link>
<description>Was man so in Berlin manchmal erlebt..........</description>
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<lastBuildDate>Tue, 02 Mar 2010 22:10:47 +0100</lastBuildDate>
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<title>Komparsengagen in Berlin - Neuer Tarifvertrag?</title>
<link>http://rhebs.blogg.de/eintrag.php?id=51</link>
<description><![CDATA[Neulich bei einem Dreh gingen die Diskusssionen um die Arbeitsbedingungen und Gagen der Komparsen hier in Berlin. (Rund 55,00 Euro/Drehtag) <br />
Ausführlich sind die Höhe der Komparsengagen in Berlin hier gepostet:<br />
http://www.carookee.com/forum/KOMPARSE.DE/7/9526328#9526328<br />
<br />
<br />
Dagegen steht ein neuer Tarifvertrag seit dem 01.01.2010. Mich interessiert, wann und wo, bei welcher Produktion diese Gagen in diesem Jahr bezahlt werden. Gilt dieser Vertrag überhaupt in Berlin? Vorstellbar für mich ist auch, das bei gewährter Filmförderung für Filmproduktionen die geregelten Tarife gezahlt werden müssen.  <br />
 <br /><br /> Scheinbar gilt das für Komparsen wohl nicht.<br />
Es heißt ja "Tarifvertrag für auf Produktionsdauer<br />
beschäftigte Film und Fernsehschaffende(TV FFS)"<br />
Komparsen sind selten auf Produktionsdauer beschäftigt. In einem älteren Posting hier <br />
vom 25.08.2007 (http://rhebs.blogg.de/eintrag.php?id=30)stellte ich die Vermutung an, das es für Komparsen keinen Tarifvertrag gibt. Darauf bekam ich einige Zuschriften, dass es sehr wohl einen Tarifvertrag gibt. Fakt ist, mehr als die Grundgage von 55,00 Euro habe ich noch nie bekommen. Mehr gab es nur mit Fotoausrüstung, Text, Auto und Smoking. Dort lagen die gezahlten Beträge auch immer unter den tariflich genannten Beträgen.<br />
<br />
<br />
<br />
Auszug:<br />
"III. Tarifvertrag für Kleindarsteller<br />
1. Geltungsbereich<br />
1.1. Kleindarsteller gelten als Film- und Fernsehschaffende im Sinne dieses<br />
Tarifvertrages.<br />
1.2. Kleindarsteller sind Film- und Fernsehschaffende, deren darstellerische<br />
Mitwirkung die filmische Handlung nicht wesentlich trägt und die ihr<br />
kein eigenpersönliches Gepräge gibt.<br />
2. Allgemeine Regelungen<br />
2.1. Kleindarsteller-Engagements können durch Beauftragte einer Filmproduktion<br />
mündlich (z.B. telefonisch) abgeschlossen werden. Auf eine<br />
schriftliche Bestätigung kann verzichtet werden.<br />
2.2. Kleindarsteller haben bei Verlegung des Beginns der Vertragsdauer Anspruch<br />
auf das vereinbarte Honorar, wenn ihnen die Verlegung nicht mindestens<br />
24 Stunden vor vereinbarter Arbeitsaufnahme bekanntgegeben<br />
wird.<br />
2.3. Für Kleindarsteller, die zu Aufnahmen außerhalb des Bereichs öffentlicher<br />
Verkehrsmittel verpflichtet werden, gilt die Zeit der An- und Abreise vom<br />
Endpunkt öffentlicher Verkehrsmittel zum bzw. vom Aufnahmeort als<br />
Arbeitszeit.<br />
2.4. Sofern bei Beendigung der Dreharbeiten öffentliche Verkehrsmittel die<br />
Heimfahrt nicht ermöglichen, hat der Filmhersteller auf seine Kosten für<br />
die Heimbeförderung der Kleindarsteller zu sorgen.<br />
2.5. Wird nach Beendigung der normalen Arbeitszeit durch Abschminken,<br />
Kostenabgabe oder Gagenzahlung ohne Verschulden des Kleindarstellers<br />
eine weitere Stunde überschritten, so ist jede weitere angefangene<br />
Stunde als Mehrarbeit zu vergüten.<br />
3. Produktionsdelegierter<br />
3.1. Werden an einem Aufnahmetag mehr als fünfzig Kleindarsteller zugleich<br />
beschäftigt, so ist zusätzlich ein Kleindarsteller als „Produktionsdelegierter“<br />
einzusetzen. Der Produktionsdelegierte ist Vertrauensmann der<br />
Kleindarsteller im Auftrag der vertragschließenden Gewerkschaft. Er ist<br />
beauftragt, den ordnungsgemäßen Arbeitsablauf zwischen Produktion<br />
und Kleindarstellern zu gewährleisten und bei der Abrechnung mitzuhelfen.<br />
3.2. Der Produktionsdelegierte ist von der Tätigkeit als Kleindarsteller freigestellt.<br />
Als Vergütung erhält er die gleiche Gage, die dem höchstbezahlten<br />
Kleindarsteller – einschließlich eventueller Zuschläge für Mehr-, Nacht-,<br />
Sonn- und Feiertagsarbeit gemäß TZ 5.3 – zusteht.<br />
3.3. Zuschläge und Sondervergütungen nach TZ 5 und 6 bleiben hierbei außer<br />
acht.<br />
4. Gagenregelungen<br />
4.1. Der Kleindarsteller erhält je achteinhalbstündigem Einsatztag, unabhängig<br />
davon, ob er in eigener oder von der Produktion gestellter Kleidung<br />
auftritt, eine Tagesgage in Höhe von 90,– € ab dem1. 1. 2010. Beträgt der<br />
Einsatz lediglich bis zu 6,5 Stunden, so erhält der Kleindarsteller je sechseinhalbstündigem<br />
Einsatztag, unabhängig davon, ob er in eigener oder<br />
von der Produktion gestellter Kleidung auftritt, eine Tagesgage in Höhe<br />
von 68,– € ab dem 1.1. 2010.<br />
4.2. Mit der Tagesgage sind alle Leistungen des Kleindarstellers abgegolten,<br />
die er innerhalb der Filmhandlung nach Weisung der Regie erbringen<br />
muss, soweit sie für den Spielablauf erforderlich sind und über den<br />
Rahmen der allgemeinen Mitwirkung von Kleindarstellern nicht hinausgehen.<br />
4.3. Den Weisungen der Produktion hinsichtlich seiner Kleidung, eventuell<br />
verlangtem Zubehör und seiner Mitwirkung im Film hat der<br />
Kleindarsteller Folge zu leisten.<br />
4.4. Bei Kleindarstellern dürfen Pauschalgagen bis zu einer Woche die tarifvertraglich<br />
vereinbarten Tagesgagen nicht unterschreiten. Bei Ausschließlichkeitsverpflichtung<br />
von Kleindarstellern ab einer Woche gegen<br />
Tagesgage besteht Anspruch auf mindestens vier Tagesgagen pro Woche.<br />
30<br />
III. Kleindarsteller<br />
Tarifvertrag für auf Produktionsdauer beschäftigte Film- und Fernsehschaffende<br />
4.5. Die Honorarabrechnung für Kleindarsteller erfolgt entweder über<br />
Gagenschein – wobei die einbehaltene Lohnsteuer und eventuelle Sozialabgaben<br />
nach den gesetzlichen Bestimmungen bescheinigt werden –<br />
oder aufgrund einer Gagenliste.<br />
Wird aufgrund einer Gagenliste abgerechnet, so trägt der Arbeitgeber<br />
die Lohnsteuer (Lohnsteuer-Pauschalierung).<br />
4.6. Der Filmhersteller ist verpflichtet, dem Kleindarsteller täglich seine Gage<br />
auszuzahlen. Die Auszahlung soll grundsätzlich am Drehort erfolgen.<br />
5. Zuschläge<br />
5.1. Für besondere Aufwendungen und Leistungen des Kleindarstellers sind<br />
zur Tagesgage Zuschläge zu zahlen.<br />
5.1.1. Bei Mitwirkung in eigener gepflegter Gesellschaftskleidung, z.B. Gehrock,<br />
Cutaway, Frack, Stresemann, Abendkleid, Cocktailkleid, Pelzmantel, Pelzstola<br />
23,– €.<br />
5.1.2. Wenn sich der Kleindarsteller in einer nicht der Jahreszeit entsprechenden<br />
Kleidung länger als nur vorübergehend im Freien aufhalten muss<br />
31,– €.<br />
5.1.3. Werden vom Kleindarsteller über die in TZ 1.2 (persönlicher Geltungsbereich)<br />
bezeichneten Aufgaben hinaus eigenpersönliche Leistungen<br />
verlangt, wie z.B. Einzeldarstellung besonderer Typen oder Charaktere,<br />
kleine Sprechrollen u.ä. 36,– €.<br />
5.2. Werden bei Dreharbeiten oder Proben eigene Sachen des Kleindarstellers<br />
beschmutzt oder beschädigt, so haftet der Filmhersteller für den Schaden.<br />
5.3. Mehrarbeitszuschläge über die vereinbarte Arbeitszeit gemäß T Z 4.1<br />
hinaus sowie Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge richten sich nach dem<br />
Manteltarifvertrag, TZ 5.4 – 5.7.<br />
6. Sondervergütungen<br />
6.1. Wird ein Kleindarsteller namentlich aufgefordert sich für eine eventuelle<br />
Engagementsverpflichtung persönlich vorzustellen, so erhält er – unabhängig<br />
davon, ob ein Engagement zustande kommt oder nicht – eine<br />
Aufwandsentschädigung von 16,– €.<br />
31<br />
III. Kleindarsteller<br />
Tarifvertrag für auf Produktionsdauer beschäftigte Film- und Fernsehschaffende<br />
6.2. Wird ein engagierter Kleindarsteller an einem Tag vor Beginn der Dreharbeiten<br />
gesondert zur Einkleidung oder Kostümprobe an den Drehort<br />
oder einen anderen Ort bestellt, so erhält er eine Aufwandsentschädigung<br />
von 16,– €.<br />
7. Pauschalbesteuerung<br />
Bei Pauschalbesteuerung von Kleindarstellern nach Finanzamtslisten reduzieren<br />
sich die Gagen der TZ 4 bis einschließlich 5.1.3 um jeweils 20%.<br />
8. Geltungsdauer<br />
Dieser Tarifvertrag tritt am 1. Januar 2010 in Kraft. Er kann nur gemeinsam mit<br />
dem Manteltarifvertrag oder dem Gagentarifvertrag gekündigt werden. Im<br />
Übrigen gilt TZ 7 des Gagentarifvertrages.<br />
München, den 26. Oktober 2009<br />
Allianz Deutscher Produzenten – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – ver.di<br />
Film und Fernsehen e.V., (Berlin) Bundesvorstand, (Berlin)<br />
Alexander Thies Frank Werneke<br />
Christoph Palmer Matthias von Fintel<br />
Verband Deutscher Filmproduzenten e.V.<br />
(München)<br />
Michael von Wolkenstein<br />
Margarete Evers"<br />
<br />
<br />
Komplett:<br />
http://www.produzentenallianz.de/fileadmin/data/dokumente/Offizielle_Dokumente/TV_FFS_Filmschaff_WEB.pdf<br />
<br />
<br />
]]></description>
<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 22:10:47 +0100</pubDate>
<dc:creator>rhebs</dc:creator>
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<item>
<title>Flaschenpost für Woody Allen!</title>
<link>http://rhebs.blogg.de/eintrag.php?id=50</link>
<description><![CDATA[Berlin, 11.02.2010, gegen Abend. Es schneit saumäßig am roten Teppich zur Eröffnung der 60. Berlinale. Ich packe meine teure Kamera wieder ein und gehe lieber Eis essen. Das Eis, der fallende Schnee draußen geht mir auf den Keks.<br />
<br />
Kurz ehe ich aus den Potsdamer Platz Arkaden mit dem mit Eis abgefüllten Magen verschwinde, kommt eine Frau auf mich zu und bittet mich sehr nett eine Flaschenpost anzunehmen. Die Flaschenpost ist eine klitzekleine Glasröhre mit einem zusammengerollten Zettel. Ich fotografiere die Frau fix und troll mich nach Hause.<br />
<br />
Auf dem Heimweg denke ich "Irgend eine Esotherik-Tussi, die für ihre durchgedrehten Kurse noch durchgedrehtere Kunden sucht. Oder jemand von einer himmlischen Sekte, wo dann nachher, wenn ich die Flaschenpost öffne, der "Herr" persönlich mit mir spricht. Eventuell sowas: Lukas 10,20 <b>"Freut euch Dass eure Namen im Himmel geschrieben sind"</b>. Ich bin nicht gut drauf.<br />
<br />
Mein Name ist heute nicht am Himmel geschrieben, weil einer meiner Agenten mich  für einen  <br /><br /> Dozentenjob für morgen gefeuert hat. Gestern hatte ich den Job noch. Photoshop unterrichten. <br />
<br />
Eine Kundin wollte bei mir innerhalb zweier Tage Photoshop CS4 lernen. Dazu noch vertieftes Wissen grafischer Gestaltung einheimsen, Grundlagen des Designs, Farbenlehre, Kunstgeschichte und Druckvorstufe mit möglichst höheren Weihen. <br />
<br />
Sie erkannte schnell, dass ich dazu nicht willens und fähig war und erheischte dringendstmeine Ablösung. Das bekam sie und ich war raus aus dem Geschäft.<br />
<br />
<br />
Zu Hause mache ich die geheimnisvolle Flaschenpost auf und finde darin einen Zettel, der mich zu einer<br />
Adresse im Internet lenkt. <br />
<br />
BERLIN 2010 - THIS MESSAGE IN A BOTTLE STARTED ITS YOURNEY MID-FEBRUARY WITH THE HOPE OF FINDING ITS WAY TO THE RECIPIENT BY PASSING THROUG MANY HANDS > <a href="WWW.NEWYORKERWANTED.COM">WWW.NEWYORKERWANTED.COM</a> --> <a href="WWW.SUCHEWOODY.DE">WWW.SUCHEWOODY.DE</a> <br />
<br />
Auf eine Seite, wo eine Schauspielerin <a href="http://picasaweb.google.de/rhebsfotos/60Berlinale#5437121595956273234">http://picasaweb.google.de/rhebsfotos/60Berlinale#5437121595956273234</a> einen Job sucht. Den möglichst bei Jane Campion und Woody Allen:<br />
<br />
<br />
<br />
"Manche Menschen verfolgen in ihrem Leben einen großen Traum. Ich verfolge zwei!<br />
<img src="http://data.blogg.de/10314/images/IMG_3998.JPG" alt="" /><br />
<br />
<br />
Mein Name ist Kirsten Nehberg, und ich bin Schauspielerin. Nachdem ich von 1988 bis 1992 <br />
in Hamburg zur Schauspielschule gegangen bin, war ich danach hauptsächlich für´s deutsche <br />
Fernsehen tätig.<br />
<br />
Ich denke, es ist schwierig Schauspieler zu werden, ohne berufliche Träume zu haben. Einige <br />
davon gehen ganz leicht in Erfüllung, bei anderen... da muss man etwas nachhelfen.<br />
<br />
Meine Träume sind mit Jane Campion* und Woody Allen zu arbeiten! <br />
<br />
Das ist der Grund, warum ich seit 1992 permanent mein Demoband mit mir herumschleppe. Für den Fall: Ich laufe Frau Campion* oder Herrn Allen einmal auf der Straße in die Arme, ich begegne ihnen auf einer öffentlichen Damentoilette (o.k. mehr ihr als ihm), ich laufe ihnen auf einem Flughafen über den Weg... irgendwo auf diesem Planeten... wo auch immer. Aber bisher ist das noch nicht passiert. Ich bin also an einem Punkt, wo ich meinen Träumen etwas nachhelfen muss. Vielleicht aber nicht ganz so "etwas". <br />
<br />
Meine Träume sind nicht so absurd, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mögen. Woody Allen ist mit einem Bleistift in der Hand auf die Welt gekommen, er dreht einen Film pro Jahr; <br />
<br />
Jane Campion ist bekannt dafür mit Frauen zu arbeiten. Sie sehen: Meine Wünsche liegen <br />
nicht außerhalb der Möglichkeiten.<br />
<br />
Aber um zumindest die Chance zu bekommen, zu einem Casting von ihnen eingeladen zu werden, müssen die beiden von meiner Existenz wissen. Also:<br />
<br />
Hier ist es, was ich mir wünsche:<br />
 <br />
1)  Jane Campion* dazu zu bringen, sich mein Demoband anzusehen!<br />
<br />
2)  Woody Allen dazu zu bringen, sich mein Demoband anzusehen! <br />
<br />
Und dies ist die Herausforderung:<br />
<br />
Wie kann ich Frau Campion* und Herrn Allen dazu bewegen 8 Minuten ihrer Zeit meinem Demoband zu widmen?<br />
<br />
Dafür benötige ich Hilfe! Wer kennt jemanden, der in der Position ist, diesen Regisseuren von meiner Webseite zu erzählen und Sie dazu zu bewegen, sich mein Demoband anzuschauen?  <br />
<br />
<img src="http://data.blogg.de/10314/images/IMG_3348.CR24.jpg" alt="" /><br />
 <br />
Wenn SIE  diese Person sind, oder wenn Sie jemanden kennen, der dieser Person nahe <br />
genug steht, um ihr von meinem Wunsch zu erzählen, bitte berichten Sie ihnen von dieser Webseite oder gehen Sie auf meine KONTAKT-Seite."<br />
 <br />
<b>Abschließend denke ich an ein Zitat von Herbert Achternbusch "Du hast zwar keine Chance, aber nutze sie!"<br />
</b><br />
Einen  feinen Fummel von Beatrice Oettinger hatte Kirsten Nehberg an <a href="http://www.artspotting.net/">http://www.artspotting.net/</a><br />
<br />
<br />
<b>Ich dagegen habe wieder eine Rolle wohl Ende des Monats in einem amerikanischen Film in der Tasche. Ich brauche nicht zu suchen für meine Rollen wie Kirsten Nehberg. Ich werde gefunden, weil ich alt und grau und hässlich bin. Das braucht man für diesen Film "Unknown White Male" mit Liam Neeson, Diane Kruger, January Jones. Regisseur Jaume Collet-Serra.</b><br />
<br />
<br />
]]></description>
<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 00:25:41 +0100</pubDate>
<dc:creator>rhebs</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Engel, Fotos, Castings, Komparserie, Interviews, ...</title>
<link>http://rhebs.blogg.de/eintrag.php?id=49</link>
<description><![CDATA[Drei verrückte Wochen in Berlin mit Engeln,Fotos, Castings, Komparserie,Interviews, sind ... <br /><br /> anstrengend und interessant. Das mit den Engel Fotos machen ist nicht sehr schwer. Es wimmelt in Berlin von Friedhöfen, weil in dieser großen Stadt naturgemäß viele Menschen seit Jahrhunderten sterben.<br />
<br />
Da sind die Berliner Grabmäler mit Engelskulpturen nicht weit. Man muss nur hingehen und eine Kamera zücken. Problem. Man hat sie schon alle mal perfekt fotografiert. Es wimmelt im Internet davon in allen Foto-Portalen. Bei fotocommunity.de sind wohl die besten. Flickr, <br />
<br />
picasa senden bei einer Recherche auch tausende Ergebnisse aus Berlin. Aus meinen Design Erfahrungen wusste ich, Respekt ist kein Ansatz. Ich muss andere Lösungen finden. Eine Lösung war, mit Zusatzlicht arbeiten. Bei Fotocommunity gab es sehr wenig Fotos mit Zusatzlicht. Entscheidung Zusatzlicht bei den nächsten Shootings! <br />
<br />
Ergebnis: Seit 3 Tagen gibt es das erste (nach meiner Meinung) perfekte Foto von mir mit diesem Zusatzlicht als Postkarte in Berlin in einem kleinen Engelladen in Berlin im Nikolaiviertel. Bei dieser Gelegenheit wurde ich auch auf ein geheimnisvolles Mausoleum in Berlin aufmerksam, wo noch kein Fotograf hinein gekommen ist mit einem wahnsinnig tollem Engel. Ob ich das schaffe, das beschreibe ich später.<br />
<br />
Ein verrücktes Casting gab es neulich, wo ich alles, was man falsch machen kann, falsch gemacht habe. Es ging um einen Werbedreh für SOS Kinderdörfer in der Dominikanischen Republik. Drehtag dort ein Tag, Gage mini, aber 3 Tage DomRep Strand und Flug wären frei. Als ich zum Casting erscheine, habe ich in der Aufregung meinen Text vergessen, das Drehbuch und die Ansagen was wichtig wäre. Beim Casting bimmelt in meiner Jackenasche das Handy wegen einem Interview Angebot.<br />
<br />
Ergebnis: Ich habe das Casting nicht gewonnen, aber das ("gestörte") Interviewangebot bringt auch ein paar nette Euros.<br />
<br />
Was für Interviews? <br />
<br />
Vor ein paar Jahren habe ich ein Buch geschrieben. "Grenzsoldat" (www.grenzsoldat.de).<br />
Da wir im November 20 Jahre "Mauerfall" haben, landet wohl jeder Journalist, der aus diesen Zusammenhängen bei Googl den Begriff "Grenzsoldat" in die Suchmaske ein gibt bei meinen Texten. Bei Googl liege ich da auf Nummer "Eins" der Einträge. Menschen, die den Fall der Mauer life erlebt haben gibt es viele tausende. Politiker, Bürger Berlins in Ost und West. Ehemalige Angehörige der Grenztruppen der DDR, die sich darüber öffntlich äußerten nicht so viele, die im Internet präsent sind. Ich habe da kein Problem mit diesem Fakt. Ich beschreibe Deutsche Geschichte aus meiner Sicht. Glaube interessant und locker und aus meiner Sicht auch historisch korrekt.<br />
<br />
Naja, vor wenigen Tagen stand das 1. Russiche Fernsehen bei mir auf der Matte, morgen das Griechische Fernsehen. Am Donnerstag kommt  TV Zvezda (auf Deutsch: "TV Stern", www.zvezdanews.ru). Danach kommt eine iraelische (Maariv Dailyud), denn eine japanische Zeitung "THE MAINICHI SHIMBUN".<br />
<br />
Interessant hier ist, man will von diesen Medien interessante Informationen gratis. Dagegen ist ja eigentlich nichts einzuwenden. Ich verlange oft kein Honorar für ein Interview. Nur, ich habe begriffen, das in unserer Medienlandschaft manches einen Wert hat. Z.B. historische Fotoaufnahmen. Ich habe einiges davon in petto. Also zücke ich bei den Inerviews meine Fotos und sage: Das kostet Euros! Umsonst bekommt Ihr das nicht.<br />
<br />
Reaktionen dann. "Wir sind öffentliches Fernsehen, wir haben kein Geld dafür!" Mein Argument dann: "Ich muss meine Miete bezahlen, ich will essen, ich will an der Kultur dieser Stadt teilhaben. Um mir Bilder, Fotos in Ausstellungen an zu sehen, dafür muß ich Geld ausgeben. Meine Fotos kosten deswegen eben auch Geld!"<br />
<br />
<br />
Thema Komparserie: Bei einem Film war ich dabei von Daniel Levy. Im Grill Loyal. Habe in Qype dann das Grill Royal  kritisiert. Alleine die Tischhöhen und die Stühle waren schon Murks, die Speisekarte abgewetzt und vergammelte tote Fische lagen in der Auslage des Grill Royal in Berlin. Ergebnis. Der Text wurden zensiert/ gestrichen.<br />
<br />
<br />
Fazit?<br />
Weiter schreiben wo anders. <br />
]]></description>
<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 23:03:47 +0200</pubDate>
<dc:creator>rhebs</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Engel Engel Engel!</title>
<link>http://rhebs.blogg.de/eintrag.php?id=48</link>
<description><![CDATA[Es gibt Möglichkeiten Engel im Internet zu verkaufen. Von der Postkarte bis zum Poster. Sogar mit Bart! Eine Möglichkeit ist, einen Shop zu <br /><br /> <p /><p>organisieren. Ich habe mal mit mygall angefangen:</p><br />
<a href="http://www.mygall.net/rhebs">Mein Engelladen</a><br />
<p><br />
<img src="http://data.blogg.de/10314/images/88680_0.jpg" alt="" /><br />
<br />
</p>]]></description>
<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 20:28:08 +0200</pubDate>
<dc:creator>rhebs</dc:creator>
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<title>Schmuck, Ooona und Schmuckgestaltung in Berlin</title>
<link>http://rhebs.blogg.de/eintrag.php?id=43</link>
<description><![CDATA[<br />
<div class="ReviewText">Schmuckgestalter und Schmuckdesigner in einer alternativen Galerie in Berlin. </div> <br /><br /> <br />
<div class="ReviewText"><p>In meiner Seele gibt es einen Draht zu meinem Gehirn, der mich immer wieder mit Gedanken über einem Beruf führt, den ich auch in meiner Vita einige Jahre besetzt hatte. Der Beruf nennt sich “Schmuckgestalter”. Ein Schmuckgestalter ist ein Mensch, der das Anfertigen von Schmuck als Künstler, als Designer begreift. Das sind Leute, die den jahrtausend alten Beruf des Goldschmiedes in einer andere Ebene auf einen total anderem gestalterischen geheimnisvollem Level begreifen. Das sind Zauberer, Magier!</p><p>Neben den traditionellen Goldschmieden, die überall auf der Welt nach meinen Befinden tonnenweise Kitsch herstellen. Das in Platin, Gold und Silber mit allen erdenklichen Juwelen die es gibt. Nichts sei dabei hier aber gegen den Kitsch gesagt, der eine ganz natürliche Berechtigung hat. Ich mag den Kitsch auch aber ich mag auch die Verrückten, die versuchen alles ja auch alles ganz anders zu machen.</p><p>Mit Schmuck präsentiert man seine Persönlichkeit. Das haben schon die Neandertaler gemacht und wir machen es auch heute noch, seit tausenden von Jahren.</p><p>Die Galerie Ooona ist für mich ein Platz in Berlin, wo die alternative Schmuckgestaltung einen bedeutenden Platz in Berlin gefunden hat. Neben zwei anderen Schmuckgalerien in Berlin, ist Oona für mich momentan die Nummer Eins, weil sie aus aller Welt Schmuckgestalter ausstellt und vertritt, welche keinerlei Respekt vor üblichen und unüblichen Materialien haben</p><p>Einige <span class="caps">PROTAGONISTEN</span> der Galerie:</p><p>Svenja John<br /><a href="http://www.svenja-john.de/">http://www.svenja-john.de/</a></p><p>Svenja ist eine Makrolontante. Nämlich, die nimmt rabiat farbige Kunststoffe und kombiniert Farben und Formen bis zum geht nicht mehr. Geschickt und raffiniert. Nicht nur oft bei Oona, im Kunstgewerbemuseum, Berlin; Grassi Museum, Leipzig;American Craft Museum, New York; Material ConneXion, New York;Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg; Danner Stiftung, Munich;Hiko Mizuno Collection, Tokyo; Schmuckmuseum Pforzheim Lotte Reimers-Stiftung, Deidesheim/Deutsche WeinstraßeMint Museum of Craft + Design, New York und wer weis noch wo gibt es ihre Sachen.</p><p>Felix Lindner<br /><a href="http://www.felixlindner.com/">http://www.felixlindner.com/</a></p><p>Felix hat bei seinen Papa Rolf Lindner in Erfurt gelernt. Der Rolf Lindner war ein Schmuckgestalter, den die restrektiven Goldzuweisungen der Staatlichen Plankommission der <span class="caps">DDR</span> nicht viel ausmachten, wie den meisten <span class="caps">DDR</span> Schmuckgestaltern in Thüringen damals. Die machten aus allen Materialen extrem feinen Schmuck. Wenn es sein mußte, vergoldeten die Nudeln, Spirellis. Wenn keine Edelsteine da waren, zersägten solche Leute wie Rolf Lindner Pflastersteiene und polierten die eben. Felix hat heute nicht mehr solche Probleme, wie sein Papa. Alle Materialien nutzt er. Seinen Ohrschmuck, tour Eiffel, 2001 au750 find ich oberkitschig. Was soll´s, auch sowas muss man mal eben machen!</p><p>Marc Monzo<br /><a href="http://www.marcmonzo.net/">http://www.marcmonzo.net/</a><br />Marc ist einfach nur bunt, sehr bunt. Raffiniert ist er im Materialien- und Technologieeinsatz.</p><p><a href="http://www.jirokamata.com/">http://www.jirokamata.com/</a></p><p>Von Jiro Kamata war ich am meisten begeistert. (Derzeitige Ausstellung in der Galerie Oona.)1978 geboren in Hirosaki, Japan,1996 - 1998 Ausbildung am Yamanashi Institute of Gemology and Jewellery Art, 1998 - 1999 Gaststudium an der Hochschule für Gestaltung, Pforzheim, Studiengang Schmuck und Gerät, 2000 Teilnahme an der International Sommer Akademie, Salzburg, bei Prof. Johanna Dahm,2000 - 2006 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München, bei Prof.Otto Künzli, 2004 Meisterschüler bei Prof. Otto Künzli, 2006 Diplom,lebt und arbeitet seit 2000 in München.</p><p>Aufgefallen ist er mir vor zwei Jahren, als er sich einfach Sonnenbrillengläser besorgte , dort kleine Löcher rein bohrte und die zu Schmucksachen ordnete. Ohrschmuuck, Halsschmuck, Broschen. Nun hat er alle Schmuckgestalter der Welt ideenmäßig in den Keller geschickt. Jeder Schmuckgestalter grübelt jeden Tag nach einer neuen Idee, nach neuen Materialien, nach neuen Gestaltungsmöglichkeiten und Varianten. Die meissten Schmuckgestalter adaptieren aber nur. Einer klaut die Ideen von anderen und versuchen das zu extrapolieren. Der Oberflächenglanz der Brillengläser hat ihn wohl auf eine einfache Idee gebracht. Was glänzt, was hat definierte hochglänzende Oberflächen wie die Sonnenbrillengläser? Die Lösung ist einfach wie schlussfolgernd. Optische Linsen! Die gibt es in jeden Fotoaparatobjektiv! In jedem Fernglas!<br />Also hat Jiro die Linsen benutzt und auf der Rückseite mit dunklen Farben angepinselt, das in Silber gefasst. Fertig!</p><p>Das kann man derzeit in der Galerie Oona sehen und kaufen. So ab 1500 Euro kostet ein Schmuckstück von Jiro. Das ist es wert. Alleine schon wegen dieser durchgeknallten Idee. Eine Alternative wäre, alte Fotoapparatobjektive selber zu besorgen, das zu fassen und die Montierungen zu löten. Wer kann das schon?</p><p>Ich kann das und meine Frau bekommt die Idee von Jiro zu Weihnachten geschenkt! Natürlich von mir adaptiert und extrapoliert! Ich mache das aus Edelstahl!</p><p>Weitere ältere Schmuckgeschichten von mir:</p><p><a href="http://www.rhebs.de/schmucks.htm">http://www.rhebs.de/schmucks.htm</a><br /><a href="http://www.rhebs.de/schmucks2.htm">http://www.rhebs.de/schmucks2.htm</a><br /><a href="http://www.rhebs.de/schmucks3.htm">http://www.rhebs.de/schmucks3.htm</a><br /><a href="http://www.rhebs.de/schmucks4.htm">http://www.rhebs.de/schmucks4.htm</a></p><p>Bei Oona kann man sich mit Schmuck behängen, welches einem ganz einfachem Kommunikationsmodell bedient. Es initiiert für den Träger die Frage, wenn man sich damit behängt, “Was hast du da an dir hängen. was hast du da, was ist das, wo hast du das her, was soll das? Zu jedem Schmuck, den man trägt, sollte man als Träger, als Nutzer eine Geschichte erzählen können! Die Geschichte des Künstlers, des Designers, warum und weshalb er das macht. Das kann ein Talisman sein, eine pure Dekoration seiner selbst. Schmuck hat mit Arbeitsteilung zu tun. Man tauscht sein Geld wie beim Bäcker gegen Brot um. Das eigene selbst gebackene Brot schmeckt Scheiße. Selber so feine Klunker machen, wie Brot backen kann man ja nicht. Deswegen geht man zu Oona, zu Marc, Svenja, Felix, zu Jiro!</p><p>Wer das nicht will, geht zum Juwelier um die Ecke oder zu Juwelieren, wo ab so ein Karat immaginäre bedeutsame Schmuckrepräsentation mit siebenhundertfünfziger Gold erworben werden können. Mag sein, das sieht jemand, der die Brillianz von Brillianten von simplen Bleiglas unterscheiden kann. Die alternativen Schmuckkreationen der Outsider der Schmuckszene erzeugen weniger das Staunen von selbstgefälligem Glanz. Die erzeugen Rock and Roll, die anderen erzeugen Musik wie die Wildecker Herzbuben!</p><p>Ein Risiko gibt es. In Zwanzig Jahren (2028) ist der Schmuck der heutigen Schmuck-Outsider … eventuell Modeschmuck, wie der Bakelitschmuck der Ende der 20er Jahre des vorherigen Jahrhunderts, der aber heute auch seinen Sammlerwert hat. Ein Karat als Wertmaßstab für einen Top Wesselton Diamant und 750er Gold hat einen Preis, der sich bei wackeligen Börsenwerten gerade heute beruhigend manifestiert. Aber macht das heute wirklich Spaß?</p></div>]]></description>
<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 00:50:39 +0200</pubDate>
<dc:creator>rhebs</dc:creator>
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<title>Bücher online lesen?</title>
<link>http://rhebs.blogg.de/eintrag.php?id=42</link>
<description><![CDATA[<p>Bücher über das Internet kostenlos zu lesen ist kein Problem mehr. Es gibt alle möglichen Portale, wo man das machen kann. Manche Autoren veröffentlichen ihre Texte aus Fun, manche hoffen, dass ein Verlag auf die Texte aufmerksam wird. Das hat bei mir einmal geklappt und mache es nun wieder. Diesmal bei:</p><p /> <br /><br /> <p>&lt;a href=&quot;<a href="http://www.bookrix.de/-xrhebs"><img">http://www.bookrix.de/-xrhebs&quot;&gt;&lt;img</a> border=&quot;0&quot; src=&quot;<a href="http://www.bookrix.de/bxbanner/xr/he/xrhebs/banner1_de.gif"></a">http://www.bookrix.de/bxbanner/xr/he/xrhebs/banner1_de.gif&quot;&gt;&lt;/a</a>&gt;</p><p>Eigentlich sind diese Texte ja schon hier im Blog veröffentlicht. Ich fand die Programmierung von bookrix.de pfiffig und auch die anderen Bücher die dort im Netz stehen.</p><p>.</p>]]></description>
<pubDate>Thu, 29 May 2008 23:54:30 +0200</pubDate>
<dc:creator>rhebs</dc:creator>
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<title>Gruselgeschichte</title>
<link>http://rhebs.blogg.de/eintrag.php?id=41</link>
<description><![CDATA[<p>Ich brauche selten in Berlin Geschichten zu erfinden. Man bekommt manchmal die Geschichte per e-Mail frei Haus geliefert. So wie diese: </p> <br /><br /> <p>&quot;Einladung zum Unternehmerstammtisch. Berlin, den 28.2.2008. Sehr geehrte Damen und Herren, der Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmerverein lädt Sie gemeinsam mit dem Stadtrat für Wirtschaft, Bürgerdienste und Ordnungsamt Dr. Peter Beckers zum Unternehmerstammtisch ein. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, den 13. März 2008 um 18:30 Uhr im Berliner Gruselkabinett, Schöneberger Straße 23a (im Bunker), 10963 Berlin. Lernen Sie eine der ungewöhnlichsten Locations in unserem Bezirk kennen. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich durch Zeitzeugen-Berichte und originale Fundstücke über die Geschichte eines Luftschutzbunkers aus dem 2. Weltkrieg zu informieren. Und erleben Sie Kreuzbergs berühmteste Gespenster. Kommen Sie mit Unternehmern und Vertretern aus Verwaltung und Politik aus Friedrichshain-Kreuzberg ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie und bitten um eine kurze Teilnahmebestätigung. Mit freundlichen Grüßen, Carola Schneider, Vorstandsvorsitzende Friedrichshain- Kreuzberger Unternehmerverein, Dr. Peter Beckers, Bezirksstatdtrat für Wirtschaft, Bürgerdienste und Ordnungsamt.&quot; </p><p><br />So weit so gut. Ab Mitte  2008 kann der Unternehmerstammtisch in einem Kabinett am Boulevard Unter den Linden tagen. Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett aus London, bekommt eine Berliner Zweigstelle. Wowereit wurde schon vermessen und steht dann eventuell neben  Boris Becker, Herbert Grönemeyer und Bundeskanzlerin Angela Merkel.  Nicht bestätigt ist, das dort das neue Buch des Schriftstellers und Publizisten Bernd Wagner, &quot;Berlin für Arme&quot; ausliegt. Der Reise- und Lebensführer &quot;Berlin für Arme&quot; besteht aus zwei Teilen. Neben Erzählungen, Tipps, Tricks und einer Adressenliste, (die von seiner Tochter Luise Wagner bearbeitet wurde), verweist der Autor auf eine seiner Internetseiten zum Buchprojekt: <a href="http://www.berlinfuerarme.de">http://www.berlinfuerarme.de</a></p><p><strong>Buch bei Amazon bestellen: </strong><a title="Berlin für Arme" href="http://www.amazon.de/Berlin-f%C3%BCr-Arme-Stadtf%C3%BChrer-Lebensk%C3%BCnstler/dp/3821858303/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1205149931&sr=1-1" target="_blank"><strong>Berlin für Arme</strong></a></p>]]></description>
<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 22:58:16 +0100</pubDate>
<dc:creator>rhebs</dc:creator>
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<title>Kater Markus und der teuerste Kaffee der Welt </title>
<link>http://rhebs.blogg.de/eintrag.php?id=40</link>
<description><![CDATA[Kaffee vom Feinsten gibt es eigentlich in kleinen <br />Spezialitätenläden in Berlin oder im KDW. Ganz selten in den <br />Supermärkten. Nie bei Aldi! So dachte ich bis vor einigen Tagen. <br />Milch, Bier und simplen Käse wollte ich bei Aldi holen. <br />Ohne Einkaufswagen bin ich in den Laden geschlappt und wurde kurz hinter dem Eingangsdrehkreuz des rechtsdrehenden Ladens am Anhalter Bahnhof in Berlin abrupt gestoppt von einer schwarz haarigen Frau, die  <br /><br /> seelenruhig einen Teil des Aldikaffeeregals ausräumte. Sie war ein wenig anders gekleidet, als die Leute, die sonst hier einkauften. Ein grünes weichlerderndes Pradatäschen umrahmte ihren schwarzen Lamawollmantel. Mit der linken Hand, an der ein Rubinring glitzerte, griff sie wie ein Roboterarm in das Kaffeeregal und räumte es gnadenlos in ihren Einkaufskorb aus. Noch ehe sie das letzte Päckchen schnappen konnte, schnappte ich es mir. <br /><br />&quot;Frechheit&quot;,war ihr bissiger Kommentar. <br /><br />Ich grinste nur und schmiss eine halbe Stunde später meine <br />Kaffeemaschine an. Kurz und gut, der Kaffee  schmeckte köstlich. <br />Ganz anders, als ich es bisher von Aldi gewöhnt war. Es war ein <br />Quantensprung. Nur, ein wenig schmeckte der Kaffee  nach Markus. Markus war ein Siamkater, den ich mal vor einigen Jahren in Thüringen auf seinen Lebensweg begleitete, wie Markus auch mich dort begleitete. Markus roch schon mal angenehm und insofern machte der katerartige Katzenduft mir sehr wenig aus. Nur, ein wenig konsterniert war ich doch, weil der komische Aldikaffee &quot;MARKUS Exklusiv&quot; hieß. <br /><br />Doch, wo ist die Pointe an der Story? wird sich da so mancher <br />fragen. Gestern bekam ich die Pointe unbestellt geliefert. In der <br />Friedrichstraße in Berlin, in einem Kaffeespezialladen. Ein Schild <br />hing in einem Schaufenster &quot;Der köstlichste und teuerste Kaffee der Welt!&quot; Durch einen Durchbruch des Fensters zum Verkaufstresen sah ich die Frau, die bei Aldi kürzlich die Regale abräumte. Sie war nun ungeschminkt und hatte auch kein Pradatäschchen über der Schulter. <br /><br />Blitzschnell war ich im Laden und begutachtete den teuersten Kaffee der Welt und die Verkäuferin, die eigentlich wie eine Ökötussi aus sah. Ein grünes Stirnband trug sie im Haar und aus dem Rubinring an ihrem Finger war ein roter Kugelschreiber geworden, mit denen Sie die Quittungen umständlich handschriftlich ausfüllte. Sie verkaufte in einem Schlabberpullover Kaffee, der von <br />irgendwelchen Katzen aus geschissen wurde. Sie haben richtig <br />gelesen: Der teuerste Kaffee der Welt geht vom Kaffeebaum zunächst durch den Verdauungstrakt der Zibetkatze und erst dann in die Kaffeerösterei. Konsumenten der Marke &quot;Kopi Luwak&quot; sind angeblich wahnsinnig begeistert: &quot;Der Kaffee hat ein unvergleichlich volles Aroma, mit einem sirupartigen Schoko-Karamell-Geschmack.&quot; Es gibt noch andere Varianten, den Preis von &quot;Edelkaffee&quot; hoch zu puschen. Doch die angeblich 230 Kilo, die jährlich vom &quot;Kopi Luwak&quot; hergestellt werden ist meiner Ansicht fast ein Fake. <br /><br />Die Zibetkatze Paradoxurus lebt auf den verschiedensten Inseln Indonesiens. Da sie mit Vorliebe in die Kaffeebäume klettert und <br />dort nur die besonders reifen Kaffeebohnen verspeist, galt sie <br />zunächst als Ernteschädling und so als Plage für die vom Kaffee <br />lebenden Bewohner. Doch die Zibetkatze kann die Kaffeebohnen nicht verdauen und scheidet sie weitestgehend unzerstört wieder aus. Die so &quot;bearbeiteten&quot; Bohnen konnten bequem vom Boden aufgelesen werden. &quot;Nachdem man die Außenhaut abschälte und den inneren Kern röstete, stellte man fest, dass die Enzyme im Verdauungstrakt der Zibetkatzen durch Fermentation den Geschmack der Bohnen in einzigartiger Weise verändern. Offenbar werden den Bohnen gewisse Bitterstoffe entzogen, und auch der Abbau von Proteinen durch die im Verdauungstrakt vorhandenen Proteasen wäre denkbar.&quot; <br /><br /><br />Nun stellen, sie sich mal vor, sie laden einen Freund, eine <br />Freundin zum Kaffee ein mit der Ansage, was ganz besonderes <br />kaffeemäßiges zu kredenzen. Den absolut teuersten Kaffee der Welt, weil, deren Bohnen, die den Zibetkatzen durch ihren Darmtrakt huschten, um ein absolut außergewöhnliches Aroma zu erzeugen! Mit absoluten Luxus-Kaffee aus dem Katzenklo - und könnten dazu die Geschichte erzählen von &quot;Kopi Luwak&quot; (Zibet-Kaffee), dem echten Luxuskaffee. <br /><br />Ein Kilo der exklusiven Bohnen kosten bis zu 1.000 Dollar, das sind rund sechs Euro pro Espressotasse, für Trottel, die das real <br />bezahlen. Veredelt wird die Bohne, wie gesagt, durch die <br />Zibetkatze. Diese frisst die Bohnen - und scheidet sie unverdaut <br />wieder aus. Das sie den Kaffee bei Aldi holen, wenn er noch verfügbar ist, brauchen sie ihrem Gast ja unbedingt nicht gerade auf die Nase zu binden! &quot;MARKUS Exclusiv&quot; und &quot;Kopi Luwak&quot; ist nach meinem subjektiven Empfinden absolut identisch! <br /><br />00:19 07.03.2008 <br /><br />In den Tiefen des Internets gibt es Truppen, die in uralten Foren <br />aus den Startseiten des Internets aktiv sind. Dem Usenet. Tausende Informationen gibt es da zu Sachen, die im normalen World Wide Web, dem WWW, nicht leicht zu finden sind. Es sei denn, man kennt die Adressen: de.alt.fan.aldi Die wissen, wann es den nächsten Laptop bei Aldi Nord oder bei Aldi Süd gibt, die wisssen, welche Luxusmarken sich hinter den NoNames <br />von Aldi verbergen, die wissen, welcher Käse gerade fein schmeckt. Ich gehe zu Aldi weniger wegen dem Milliarden Gewinn, den ich dem Inhaber beschere, ich gehe da hin, weil ich die Verkäufer/innen dort nett und fleißig und freundlich finde! <br /><br />Tipps: <br /><a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.discounter-archiv.de/">http://www.discounter-archiv.de/</a> <br /><a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.aldi-essen.de/OFFER_D_DO/index11.shtml">http://www.aldi-essen.de/OFFER_D_DO/index11.shtml</a> <br /><a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.aldibaran.de/preise/preise.html">http://www.aldibaran.de/preise/preise.html</a> <br /><br /><br />Kaffee schmeckt phantastisch in Goldfolie in getürkter <br />Umverpackung? Oekokaffee ist immer aus sozialem Anbau? Fairhandel? Trotzdem, dass hier ist eine Lügengeschichte, das ist Literatur! Ähnlichkeiten mit der Realität sind rein zufällig. Alle erwähnten Markennahmen der erwähnten Marken sind sebstverständlich im Besitz  der Inhaber der Marke. Diese mache ich mir nicht zu eigen, diese erwähne ich nur aus literarischen Gründen! <br /><br /><br />MIAU!.............Richard Hebstreit ]]></description>
<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 14:24:19 +0100</pubDate>
<dc:creator>rhebs</dc:creator>
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<title>Die absolut nicht wundersame Geldverschwindung in Berlin </title>
<link>http://rhebs.blogg.de/eintrag.php?id=39</link>
<description><![CDATA[Said war aufgeregt, sehr aufgeregt. Auf seiner braunen endfünfzigjährigen iranischen Stirnglatze perlten Schweißperlen, von einer Größe, wie ich sie noch nie gesehen hatte. Er wischte sich die dicken Perlen mit einem großen dunkelgrünen Taschentuch ab. Das Taschentuch war naß wie ein Saunahandtuch.  <br /><br />  &quot;Bei Allah, Was wird mit mit meinem SGBII, was wird min meinem SGB II?&quot; flehte Said und legte mir einen Brief auf den Tisch. Der Brief war aus den USA, aus Californien, Berkley, von einem staatlichem Literaturinstitut mit Verlag, welches Said für seine Märchen und Sagen, die er in den letzten 10 Jahren in Tunesien, Algerien, Ägypten und im Irak gesammelt  und aufgeschrieben hatte,  neunzigtausend US-Dollar  Autorenhonorar für 2400 Seiten Manuskript avisierte. Er bräuchte nur noch per Fax die seine Bankdaten zurück zu senden und in wenigen Tagen später hätte Said das Geld auf seinen Konto. <br /><br />&quot;Muß ich jetzt das schöne Geld meines Lebenswerkes an die Arbeitsagentur zurück zahlen? Ich will endlich meine drei Töchter verheiraten, ich brauche neue Zähne, ich brauche neue Brille und ich brauche Geld für kranken Bruder und Mutter in Iran!&quot; <br /><br />&quot;Keine Bange&quot;, erwiederte ich und begann zu rechnen, unterbrochen mit einigen Fragen. &quot;Wann waren sie wo, in welchem Land, wieviel mal, wieviel Tage?&quot;  Dann forderte ich ihn auf, die Belege, seiner Flüge nach  Afrika und Vorderasien zu besorgen. Nach 3 Tagen hatte ich die neunzigtausend Dollar auf hundertausend Dollar Kosten hoch gerechnet. Ich bin nämlich ein ausgebuffter freiberuflicher Existenzgründungsberater im Auftrag der Arge für 13,00 Euro die Stunde. <br /><br />Einen Monat später wurde ich freischaffender Schriftsteller. Ich besorgte mir von dem Honorar meines letzten Existenzgründungsberaterjobs in Höhe von 1800 Euro ein Flugticket über Mailand noch Casablanca in Marokko. Ich machte erst mal Urlaub! Hin- und zurück kosten 351,68 Euro, Die Auslandskrankenversicherung 7, 92 Euro. Bahn- Bus- Taxikosten meiner &quot;Reise&quot; betrugen 200 Euro. Das beste waren die Dienstreisekostenpauschalen bei &quot;geschäftlichen&quot; Auslandsreisen. 14 Tage für Verpflegung kann man da mit 544 Euro berechnen, Übernachtung mit 728 Euro. Ich sollte nicht vergessen zu erwähnen, das ein Hotelzimmer in Marokko für 10 Euro zu haben ist, ein Brot kostet zehn Eurocent. Für fünf Euro kann man dort dick satt werden und kann feine Schafsschnitzel essen. Na ja, Bus und Bahn dort kosten schon soviel, das aber für so zweitausendfünfhundert Kilometer. 1823,68 Euro war das Ergebnis meiner Schriftstellerkostenrechnung. Und geschrieben als Schriftsteller habe ich dort auch. Z.B. solche dusseligen Storys wie diese. Mein Buchprojekt sollte über Marokko handeln. Nur, dort habe ich keine einzige Zeile über Marokko geschrieben. Mit 23,80 Euro war ich nun wieder total in den Miesen und konnte als bitterarmer Freiberufler mit ruhigem Gewissen ergänzend SGB II beantragen. Einen zu versteuerenden oder der Arge anzugebenden Gewinn hatte ich nicht mehr. das Geld war weg, verschwunden in einer hieb- und stichfesten Excel Einnahme/Überschußrechnung. Inwieweit ein Verlag mir irgendwann auch mal neunzigtausend Dollar oder Euros löhnt, ist eine andere Sache. Stört mich auch nicht, ich habe ja noch zehn Jahre Zeit! Wie Said! <br /><br />&quot;Selbstständige, auch Freiberufler, haben grundsätzlich einen Anspruch auf Arbeitslosengeld II (Alg II). Diese Sozialleistung orientiert sich ausschließlich an der Einkommens- und Vermögenssituation des Antragstellers (sowie der mit ihm in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen) und nicht, wie das Arbeitslosengeld I, an den eingezahlten Versicherungsbeiträgen. Außerdem ist die Zahlung von Alg II zunächst nicht daran geknüpft, dass der Hilfebedürftige dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Damit können auch Vollzeitselbstständige, die (noch) nicht genug für ihren Lebensunterhalt erwirtschaften, vorübergehend ergänzend Alg II bekommen. Bei der Prüfung der Hilfebedürftigkeit sind das Einkommen des Selbstständigen und aller Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft zu berücksichtigen.&quot; <br /><br />© Richard Hebstreit 29.02.2008  22:57:49 ]]></description>
<pubDate>Sun, 02 Mar 2008 15:54:10 +0100</pubDate>
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<title>Der Schatzsucher von Marrakesch</title>
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<description><![CDATA[Ein kreativer Mensch, der eine neue Idee hat, ist oft jemand, der eine Nachricht aus der Zukunft erhält. Er sieht etwas, was es noch nicht gibt. Eine schlechte Idee, die realisiert wurde, ist besser, als eine gute Idee, die man nicht realisiert hat&quot;. Eine Idee an sich ist NICHTS, erst wenn sie umgesetzt wird, bekommt eine Vision reale Kraft, Wirkung.&quot; Diesen bekannten Schmarren erzählte mir Horst in Marrakesch im Café de France am Jema el Fna nach dem siebenten Bier leicht angesäuselt mit schwerer Stimme an einem lauem Aprilfreitagvorabend, als die Sonne schon tief im Westen stand und die warmen Sonnenstrahlen in das Café lenkte.&quot;...<br /> <br /><br /> <span id="body0">Der grauhaarige kleine untersetzte Horst kam aus Osnabrück relativ oft nach Marokko und arbeitete sein Leben lang in Deutschland bis vor fünf Jahren als Allroundhandwerker für Behörden und die Universität. Horst war Hausmeister und Horst war pfiffig. Wenn die Wasserleitung undicht war, dann holte Horst keinen Installateur, da holte Horst seine Werkzeugkiste. Jetzt ist Horst, wie er meint, ein abgesicherter Privattier. Er war mal zufälligerweise Schatzsucher. So, vor zehn Jahren hatte sie angefangen, seine Schatzsucherkarriere, als sich sein damals zwanzigjähriger Sohn Bernhard eine elektronisches Schatzsuchgerät kaufte, eine so genannte Sonde vom Feinsten für damals 1600 DM inklusive Mehrwertsteuer. <br /><br />Sein Sohn Bernhard suchte mit einem Freund, der ihn zu diesem sicher durchgedrehten Hobby angestiftet hatte einen Monat, zwei Monate, drei Monate. Das Ergebnis war eine doppel Null. Absolut nichts - nur rostige Nägel und Knöpfe! &quot;Elektonikschrott&quot; war der Kommentar zu seinem Sohn über dessen damalige Schatzsuchaktivitäten. &quot;Mache es doch besser, wenn du kannst&quot; war die aufmüpfige Entgegnung. Den allgemeinen Wettbewerb, den es ja manchmal zwischen Vater und Sohn gibt, wo die Dominanz der Ergebnisse von allen möglichen Aktivitäten eine Rolle spielt, setzten Horsts Gehirnwindungen im Gang, eine andere kreative Lösung zu finden, um so genannte Schätze zu finden. Horst wurde selber kreativ, Horst wurde auch ein Raubgräber.<br /><br />Er durchstöberte seine, vom seinem Vater geerbte Bibliothek, der Geschichtslehrer an einem Gymnasium war und fand mehrere Bücher und Schriften von Julius E. Lips. Fast alle in englisch. Lips war Professor für Anthropologie an der Columbia University und später auch in Deutschland. Eines seiner ins Deutsche übersetzten Werke war das Buch &quot;Vom Ursprung der Dinge&quot;. In diesem interessanten populärwissenschaftlichen Buch lag, wie er erzählte, eine schreibmaschinengeschriebene Kopien eines Aufsatzes. &quot;Die wertvollen Dinge liegen immer am Rande!&quot; Horst meinte, die wären sicher von Lips!<br /><br />Horst langte in seine etwas wohl absichtlich schäbig scheinende marokkanische hell braune Lederumhängetasche und holte aus einem Fach eine feine dunkelbraune Lederbrieftasche aus feinstem Leder heraus. Wie ein Heiligtum entnahm er die schon recht altersvergammelten und vergilbten Seiten und hielt sie mir unter die Nase. &quot;Lies selbst&quot;<br /><br />Ich las diese Seiten, wo kurz beschrieben wurde, wie und wo im Laufe der Jahrhunderte die Menschen in engster Not weltweit ihre Vermögenswerte an Edelmetallen verbargen. 80 % im und in der Nähe des Hauses, 20 % weit außerhalb des Hauses, auf ihrem Grund und Boden oder auf anderem Grund und Boden. Das war nach Ort, Jahrhundert und Land, Ethnien weiter absolut wissenschaftlich prozentual aufgeschlüsselt. In Nordafrika aber, besonders in Marokko wäre es anders herum. Schon die Spanier hätten bis 1616, als sie die Mauren aus &quot;El Andalus&quot; vertrieben hatten, wenig Schätze/Vermögenswerte in den Städten und Dörfern gefunden. Es war alles weg! Es wurde nach Marokko mit genommen oder war versteckt!<br /><br />Nur in Gebieten, wo Flüsse keine statischen Wesen waren und sich jährlich neu besonders nach der Schneeschmelze durch die Natur fressen, wurden am Flussufer manchmal ein paar Münzen oder ein paar Kilo Metallgerät frei gespült und immer, fast wie eine Regel, lag alles besonders in Marokko in einem Tontopf. Die gebrannten Tone, in Marokko explizit, wären super hart, fast wie Steinzeug aus dem Westerwald oder fest wie chinesisches Porzellan. Dann wurde postuliert, das man in Marokko in einem Flusslauf nach der Schneeschmelze im Atlas nur am Rande nach alten Töpfen suchen braucht. Denn, die kleineren Orte wanderten in den vergangenen Jahrhunderten um die Flüsse herum einige Hundert Meter hin und her. Die Kriegswirren, Stammesfehden, Familienfehden zwangen ständig dazu etwas an Wohlstand der Wohlhabenden am besten außer Haus beiseite zu legen und sicherheitshalber zu verbuddeln. Wenn man abgemurkst, verschleppt wurde, verblieb alles im Topf. Selten hat ein zweites Familienmitglied den Ort, den Hort schon aus einfachsten Sicherheitsgründen verraten bekommen. Mit dem Hort hätte man seine Macht als Familien-, oder Sippenoberhaupt ab gegeben. Wurde der Hals eines Familienoberhauptes wegen einer simplen Intrige um Macht und Einfluss durchgeschnitten, wo man den Kopf dann auf dem Jema el Fna ausstellte, blieb der Ort des Vermögens im Kopf des am Jema el Fna aufgespießten. Man verriet damals unter der Folter seine Familie, seine Frauen, seine Ehre, aber niemals sein Gold, weil man ja wohl wusste, im Paradies bekommt man seinen Reichtum doppelt zurück, inklusive einiger Jungfrauen. Das behauptete den Berbern gegenüber jedenfalls die Araber, die sich Marokko ein wenig, wie geschichtlich verbürgt zu Eigen machten.<br /><br />Wohlstand von alten reichen Familien wird ja heute heute noch in Marokko raffiniert versteckt. Da Wasser immer dort um die manchmal trockenen Gegenden absolut zwingend wichtig war, geschah das im Mittelalter bis in die Neuzeit praktischer weise auf dem Weg zum Wasser, zum Fluss, zum Brunnen. Man braucht also nur nach dem Text und Kommentaren von wie nach einem Sturm an der Ostsee hier in der Nähe von Marokko am Qued Tensift und dessen Zuflüsse, Qued Sat, Asif imini, am Oberlauf des Qued Tassaut oder dem Qued Issil nach dem Winter am Ufer entlang zu laufen und ein offenes Auge zu haben. Diese Flüsse wurden hier extra erwähnt, da sie ihren Lauf in jedem Jahr ändern und neue Uferzonen frei spülen.<br /><br /><br />Ich war baff. &quot;Das hast du gemacht, das erzählst du einfach so, wo ist der Haken? Warum lüftest du dieses an und für sich sehr schlüssige Geheimnis.? Was ist der Grund?<br /><br />Horst erzählte selbstbewusst: &quot;Einmal, weil ich dich mag, mit deinen eigenen Schatzsuchergeschichten, die du mir erzählt hast. Auch habe ich absolut genug, ich werde das nie ausgegeben können, was ich gefunden habe.&quot; Horst griff sich ans Ohr, wo er eine große schwarze Edelstahlkuller im Ohr trug. Es machte Klick und in der letzten Sonnenstrahlen leuchtete aus seinem Ohr ein Dreikaräterbrilliant. Horst meinte dann, &quot;Es ist hier erst mal Schluss damit, die allgemeine Erderwärmung, lässt die Wadis heute kaum noch bis zur Geländekante anschwellen, um die Schatztöpfe frei zu spülen. Auch hat es sich herum gesprochen, das dort was zu holen ist. Die Behörden passen auf und schicken auch schon mal flinke Polizeistreifen auf Schatzsucherjagd. Wenn was gefunden wurde, sitzt in kürzester Zeit die ganze Blase im Knast. Die Finder, die Goldeinschmelzer, die Banker, die das Geld auf ein sicheres Konto transferieren wollen. Es rennen nun mal auch zu viele herum nach den ollen Töpfen. Die Schulkinder, die die Schule schwänzen, Taxifahrer von Petit Taxis lassen ihre Karren an irgend einem Qued stehen und rennen stundenlang an den Flusskanten herum, nicht nur um um ein wenig Kupferblech mit einem bissel Gold, wie die Scheibe von Nebra zu finden. Und Jungfrauen mit ihren Lämmern und Ziegen, die am Rande der Flüsse die Tiere tränken, suchen eine Chance den zu heiraten, den sie wollen, - und nicht den, den die Familie fest und sicher wie seit hunderten Jahren bestimmt. Dazu braucht man Gold. <br /><br />Ja, man sucht immer noch kiloweise altes Gold. Gold von den verlorenen, verbuddelten Erträgen des Sklavenhandels, Gold von den verlorenen Erträgen von hunderten Hektar verpachteten Bodens, Gold vom Verkauf riesiger Viehherden, Gold vom Verkauf von Frauen und Gold von gewonnenen Schlachten und Beute, Scharmützeln. Gold für Stoffe, Oliven, Öle, Weihrauch, Korn und Mehl. Die Araber haben den Wert und die immense Macht des Goldes nach Marokko gebracht und dieser hat sich im Land verselbständigt. Beim Deutschen Lotto stehen heute die Chancen ein zu zwanzig Millionen für einen Einsatz von 2 Euro, um eventuell 1,5 Millionen zu gewinnen. In Marokko braucht man zwei Dirham mit dem Bus zum nächsten Qued und braucht nur spazieren zu gehen am Fluss im März, im April mit einer Chance 1 zu 2000! Aber 2000 Kilometer muss man ab latschen um eventuell 10 Kilo Gold zu finden. Das sind nach heutigen Marktpreisen 1.580.000,00 Euro. Die Münzen oft aus den Mittelalter, mit beträchtlichen Sammlerwert können diesen Wert noch verzehnfachen. In einen großen tönernen marokkanischen Familiensuppentopf passen locker diese 10 Kilo!<br /><br />Ich war geplättet und hab fast vergessen mein Bier weiter zu trinken. &quot;Vergiss es&quot; meint Horst. &quot;Die Sache hat Kreise gezogen. Ein vertrottelter amerikanischer Juniorprofessor hat diese Texte von Julius Lips wahrscheinlich auch vor wenigen Jahr in den USA publik gemacht. Seitdem wimmelt es in Marrakesch im März April von amerikanischen Studenten. Sie denken, sie sind ober schlau und haben ihre elektronischen Schatzsuchgeräte, ihre Sonden in Markenoutdorschuhen versteckt. Wenn Du im Qued Issil einen Typen herum stolpern siehst mit einem Handy in der Hand, dann ist es ein Schatzsucher mit einem chinesischen Schatzsuchgerät neuster Produktion an den Füßen. Die pfeifen nicht mehr, die können sprechen Gold, Gold, Gold, Gold! Auch am Canal der Rocade latschen die Typen herum und ticken es nicht, das es ein künstlicher Bewässerungskanal ist. Alles, was die da finden sind Kronenkorken und alte französischen Nägel! Was denkst Du warum die vielen jungen Amerikaner in Marrakesch sind, wo es kaum was zu saufen und absolut nichts zu vögeln gibt!&quot;<br /><br />Horst hat dann die Zeche bezahlt und röhrte, &quot;Bring mich zu meinem Auto!&quot; ich moserte rum, das er ja ganz schön besoffen wäre zum Auto fahren. &quot;Hab Fahrer heute, murmelte er kaum verständlich&quot; Tatsächlich, in der Nähe des Marché Municipal steht ein dunkelgrüner aalglatter glänzender 1968er Jaguar mit Fahrer, sogar mit eckiger amerikanischer Fahrermütze, wie in einem alten Hollywoodschinken. Der wuchtet Horst vorsichtig auf die Rückbank und bedankt sich freundlich bei mir. <br /><br />Der Wagen fährt wie mit Butter geschmiert an in den späten Abend von Marrakesch in Richtung Gueliz. Ich laufe wieder zurück zu den Märchenerzählern vom Jama el Fna und lasse mir noch eine Geschichte erzählen, die ich sowieso nicht verstehe. Doch, ein französisches Wort verstehe ich sehr deutlich &quot;or,or,or&quot; - Gold,Gold,Gold! <br /><br />Dazu lese ich kürzlich, die USA besitzt momentan so 8133 Tonnen Goldreserven, das &quot;arme Deutschland&quot; hat momentan immerhin 3428 Tonnen, das entspricht 177,6 m3 oder 275.562 Goldbarren. Die Franzosen haben 2892 Tonnen. Keine Statistik der Welt reflektiert, was die Marokkaner so haben und was eventuell noch dort zu finden wäre. Nächstes Jahr, wenn der ganze Quatsch mit der Erderwärmung zu Ende ist, der Schnee wieder richtig dicke auf dem Atlasgebirge liegt und dann irgendwann taut und die Flüsse zu Strömen anschwellen lässt, bin ich wieder in Marokko und werde Flußuferwanderer. Ich will auch einen dunkelgrünen glänzenden 68er Jaguar mit Fahrer!<br /><br />© rhebs 08.01.2008 11:04:19</span>]]></description>
<pubDate>Mon, 14 Jan 2008 13:14:08 +0100</pubDate>
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